ROBERT LOHR

ROBERT LOHR

Pressetext

„1985… Boris Becker gewinnt zum ersten Mal Wimbledon und ich schaffe die Kehrtwendung – weg vom Tennisplatz und den Skipisten des Kleinen Walsertals hin zum eigenen Faust-Projekt. Mit dem besten Freund, der heute in den USA lebt und der beste Freund geblieben ist.“ Geboren (im April 1967) und aufgewachsen als mittleres von drei Geschwistern im oberbayerischen Landsberg am Lech – laut Deutschem Wetterdienst eine der sonnigsten Städte Deutschlands. Dort schafft der tennisbegeisterte Robert Lohr anno ‘86 „überraschend das Abitur“ – wie er verschmitzt lächelnd verrät – „mit den durchaus signifikanten Leistungskursen Latein und Sport.“
Im Anschluss geht ́s für den jungen Robert zum Wehrdienst. Im Aufgabenbereich Personalverwaltung verteidigt er das Vaterland. Wo er „…als durch und durch unfähiger Luftwaffensoldat den Getränkeverkauf aus dem büroeigenem Kühlschrank und die Verwaltung der Kaffeekasse verantwortet.“ 1987 bewirbt sich Robert Lohr an der „Hochschule für Musik und darstellende Kunst“ in Hamburg, wird genommen und beendet sein Schauspielstudium 1991 mit Diplom.
Es folgt ein Engagement am Stadttheater Ulm von 1991 bis 1994. „Die besonderen Rollen Highlights waren Groucho Marx und Hermann Göring, aber auch Balu, der Bär aus dem Dschungelbuch.“ Die Verkörperung des Hermann Göring (1994) in dem Zwei-Personen-Stück „Emmy Göring an der Seite ihres Mannes“ katapultiert Robert Lohr ans Berliner Staatsschauspiel.
In Berlin, seiner heutigen Wahlheimat, soll es für Robert erfreulich weitergehen. Von 1994 bis 2001 ist er Ensemblemitglied am Maxim-Gorki-Theater Berlin. 1995 erhält das Göring Stück unter der Regie von Oliver Reese den Friedrich Luft Preis. Besonders einprägsam und markant, wie er auf seine Theaterzeit rückblickend feststellt, ist für Robert Lohr die Tatsache, 99 Mal in „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Harald Juhnke auf der Bühne gestanden zu haben.
Erste Fernsehrollen stellen sich für Robert Lohr ab 1998 ein. Zu erwähnen sind hier u.a. die Hauptrolle in Iain Diltheys Kinofilm DAS VERLANGEN, Projekte mit Zoltan Spirandelli, Florian Froschmayer, Sherry Hormann, Friedemann Fromm, Dennis Satin und Matthias Tiefenbacher. Im Jahr 2001 stellt Robert Lohr seine Theaterengagements zurück „…kann ja durchaus wieder passieren, wer weiß…“, um sich zeitlich noch intensiver dem TV- und Filmgeschehen widmen zu können.
Bis dato garantieren durchgehende Serien(haupt-)rollen Robert Lohrs permanente Medienpräsenz: „Stadt Land Mord!“ (Regie u.a. Dennis Satin, SAT. 1, 2006-2007), „Der letzte Bulle“ (Regie u.a. Th. Nennstiel, S. Allet-Coche, P. Stauch, S. Vigg, Sat 1, 2009-2014) und natürlich „Die Bergretter“ (Regie u.a. J. Papavassiliou, D. Pientka, A. Barth, ZDF, 2011-heute) – hier steht er für die 10. Staffel in Ramsau und Umgebung vor der Kamera. Parallel dazu dreht er für „Notruf Hafenkante“ (ZDF), „Watzmann ermittelt“ (ARD) & die zweite Staffel von „Sankt Maik“ (RTL).

Frei nach Goethes „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“: Robert Lohr liebt die Berge und den Sport. Wenn er nicht gerade in seiner Lieblings-Kulisse dreht, klettert und krakselt er die Berge hoch und runter und macht die Ski-Pisten unsicher.

Kino (Auszug)

  • 2009 SWANS – Regie: Hugo Vieira da Silva
  • 2007 SCHWARZE SCHAFE – Regie: Oliver Rihs
  • 2005 GEFANGENE – Regie: Iain Dilthey
  • 2001 DAS VERLANGEN – Regie: Iain Dilthey
  • 2000 BERLIN IS IN GERMANY – Regie: Hannes Stöhr

TV (Auszug)

  • 2018 „Watzmann ermittelt-Der Tote von der Bobbahn“ – Regie: Tom Zenker (ARD)
  • 2018 „Notruf Hafenkante-Pure Magie“ – Regie: Dietmar Klein (ZDF)
  • 2018 „Sankt Maik“ – Regie: Sven Fehrensen und Ulrike Hamacher (RTL)
  • 2017 „Urlaub mit Mama“ – Regie: Florian Froschmayer (ARD/Degeto)
  • 2017 „In aller Freundschaft-Die jungen Ärzte“ – Regie: F. Hörisch (ARD)
  • 2009-18 „Die Bergretter – TV-Reihe, Hauptcast, Regie: diverse (ZDF)
  • 2016 „Alarm für Cobra 11-Der Königsmörder – TV-Serie, Regie: Ralph Polinski (RTL)
  • 2016 „Die Muse des Mörders“ – Spielfilm, Regie: Sascha Bigler (ZDF)
  • 2016 „Soko Köln“ – TV-Serie, Regie: Ulrike Hamacher (ZDF)
  • 2015 „Der Dennis Show“ – Comedy (RTL II)
  • 2008-14 „Der letzte Bulle“ – TV-Serie, Hauptcast, Regie: diverse (Sat.1)
  • 2014 „Es kommt noch besser“ – Spielfilm, Regie: Florian Froschmayer (ZDF)
  • 2014 „Löwenzahn“ – TV-Serie, Regie: Wolfgang Eißler (ZDF)
  • 2012  „Die Frau am Strand“ – Spielfilm, Regie: Matthias Tiefenbacher (ARD)
  • 2012 „Soko Köln“ TV-Serie, Regie: Torsten Wacker (ZDF)
  • 2012 Der Bergdoktor/Die Bergretter-Virus“ – Serie, Crossover, Regie: D. Pientka (ZDF)
  • 2009 Inga Lindstroem-Mia und ihre Schwestern“ – Spielfilm, Regie: H.-J. Tögel (ZDF)
  • 2008 „Mein Schüler, seine Mutter und ich“ – Spielfilm, Regie: Andreas Linke (Sat.1)
  • 2008 „Plötzlich Papa“ – TV-Serie, Regie: Joseph Orr (Sat.1)
  • 2007 „Meine liebe Familie“ – Spielfilm, Regie: Dagmar Damek (ARD)
  • 2007 „Kleine Lüge für die Liebe“ – Spielfilm, Regie: Dennis Satin (ARD)
  • 2007 „Die Weihnachtswette“ – Regie: Christian von Castelberg
  • 2006-07 „Stadt Land Mord!“ – Regie: Dennis Satin (Sat.1)
  • 2006 Küstenwache“ – Regie: Nicolai Albrecht (ARD)
  • 2006 „Wo bleibst du Baby“ – Regie: Uwe Janson (ZDF)
  • 2005 „Die Albertis“ TV-Serie, Hauptcast, Regie: diverse (ZDF)
  • 2005 „Im Namen des Gesetzes“ – TV-Serie, Regie: Nicolai Albrecht (RTL)
  • 2004 „Abschnitt 40“ – TV-Serie, Regie: Florian Kern (RTL)
  • 2003 „Engelchen flieg“ – Spielfilm, Regie: Adolf Winkelmann (ARD)
  • 2003 „Wenn Weihnachten wahr wird“ – Spielfilm, Regie: Sherry Hormann (Sat.1)
  • 2003 „Zeit der Rache“ – Spielfilm, Regie: Friedemann Fromm (ARD)
  • 2002 „Ein ganzer Kerl für Mama“ – Spielfilm, Regie: Zoltan Spirandelli (Sat.1)
  • 2002 „Inspektor Rolle“ – TV-Serie, Regie: Zoltan Spirandelli (Sat.1)
  • 2001 „Ich habe es nicht gewollt“ – Spielfilm, Regie: Norbert Kückelmann (ZDF)
  • 2001 „Das Staatsgeheimnis“ – Spielfilm, Regie: Matthias Glasner (Pro7)

Theater (Auszug)

  • 1994- 2001 Diverse wie KABALE UND LIEBE, TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN
    Regie: diverse wie Günther Gerstner, Siegfried Bühr / Maxim Gorki Theater, Berlin
  • 1991-1994 Diverse wie LIEBELEI, DIE MARX BROTHERS RADIO SHOW
    Regie: diverse wie Robert Diggenbach, Bernhard Karl /Stadttheater Ulm

Fotos

Vita ROBERT LOHR
(PDF, 405 KB)

Schauspielagentur