JESSICA GINKEL

Pressetext

Die waschechte Berlinerin, 1980 in Spandau geboren und aufgewachsen, entdeckt die Liebe zur Bühne schon als Teenager – auch wenn sie von ihrem Vater das „Lehrer-Gen“ mit auf den Weg bekommen hat. Was ihre berufliche Ausbildung betrifft, tritt sie zunächst auch in die väterlichen Fußstapfen und absolviert ein Lehramtsstudium für Grundschulpädagogik. Zuvor hat sie mit Freundinnen ihre Leidenschaft für Tanz und Musical mit eigenen Showprogrammen und Auftritten in ihrer Kirchengemeinde ausgelebt. Und auch während ihres Studiums ruht der Drang, sich darstellerisch auszudrücken, keinesfalls, denn Jessica Ginkel arbeitet nebenbei als Komparsin und Kleindarstellerin für diverse Filmproduktionen – und hofft insgeheim, das mehr daraus wird. Um der Erfüllung ihres Jugendtraums etwas nachzuhelfen, meldet sie sich kurz vor ihrem Examen bei einem Schauspielkurs an. Und wie es der Zufall will, wird Jessica Ginkel fast zeitgleich auf der Berliner Jugend-Messe „YOU“ von einer Casterin der RTL-Erfolgsserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ angesprochen und zum Vorsprechen eingeladen. Das erste Staatsexamen in der Tasche, „schaute sie da mal vorbei“, wie sie selbst sagt – und siehe da, aus dem Casting wird die dauerhafte Rolle der Caroline Neustädter, die Jessica Ginkel ab 2006 drei Jahre lang spielt. Dann regt sich der Wunsch nach neuen darstellerischen Herausforderungen und die Schauspielerin verlässt die Serie und ist im Anschluss nicht nur in Einzelrollen für u.a. „Alarm für Cobra 11“ (RTL, zwei Folgen), „Die Bergretter“ (ZDF), „Das Traumschiff“ (ZDF), „Inga Lindström“ (ZDF) oder „Heldt“ (ZDF) zu sehen, sondern auch als durchgehende Hauptbesetzung wie in „Lena – Liebe meines Lebens“ (ZDF) und „Der Lehrer“ (RTL). Letztere Hauptrolle beendet sie 2019 nach sechs erfolgreichen Jahren und widmet sich ganz aktuell einer neuen Hauptfigur in „Die Eifelpraxis“ (ARD/Degeto).

Jessica Ginkels Arbeit wurde schon ausgezeichnet, und zwar 2014 mit dem „Deutschen Comedypreis“ für die „Beste Comedyserie“ („Der Lehrer“) und 2019 mit dem Immenhof-Preis als „Beste Hauptdarstellerin“ für den ZDF-Fernsehfilm „Dich zu lieben“.

Gern hätte Jessica Ginkel eine Schauspielschule besucht, um ihre professionellen Fähigkeiten in einem geschützten Raum noch mal zu vertiefen, aber da sie erst später in ihrem Leben in den Beruf eingestiegen ist, riet man ihr ab und sie besucht stattdessen entsprechende Kurse und Coachings. Ihr Traum, einmal Theater zu spielen, hat sich bis dato zwar noch nicht erfüllt, aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.

Die Schauspielerin und Zweifach-Mama ist nicht nur in ihrem Beruf sehr engagiert, sondern auch hinter der Kamera in sozialen Projekten wie „Kinder beflügeln“ des Evangelisches Johannesstifts und „Herz10“, einem Projekt, im Rahmen dessen ihr Mann, Schauspielkollege Daniel Fehlow, für die Herz-Druck-Massage wirbt.

Und als wären ihr Beruf, ihr Dasein als Mutter und Schauspielerin sowie ihre sozialen Projekte nicht schon genug, um ihr Leben auszufüllen, widmet sich die Berlinerin noch einer weiteren großen Leidenschaft: der Malerei, insbesondere mit Acryl und Kreide. In ihrer Freizeit ist sie gern sportlich aktiv, lernt aktuell das Reiten, und auch Skipisten sowie Yoga- und Fitnessstudios sind vor ihr nicht sicher. Um das Multitalent-Paket komplett zu machen, spielt Jessica Ginkel auch Instrumente, u.a. das Klavier und derzeit ganz neu die Ukulele.

Müßig zu erwähnen, dass sie auch singen kann. Reisen ist ebenfalls ein Hobby von ihr und ihrer Familie, u.a. Australien, Südafrika, Hawaii, Thailand und Kambodscha stehen schon in ihrem Reisepass.

Jessica Ginkel ist eine Powerfrau, die keine „Challenge“ scheut, wie man auf Neudeutsch sagt. Alles wird beherzt und enthusiastisch angepackt, denn: Geht nicht, gibt‘s nicht.

Kino (Auszug)

  • 2012 ON AIR – Regie:  Marco J. Riedl (Kino)

TV (Auszug)

  • 2020  „Die Eifelpraxis“ – Hauptrolle, Regie: Uljana Havemann (ARD/Degeto)
  • 2019 „Familienfest in Sommerby“ – Regie: Stefanie Sycholt (ZDF)
  • 2019 „Dich zu lieben“ – Regie: Stefanie Sycholt (ZDF)
  • 2014-2018 „Der Lehrer“ – durchgehende HR, Regie: diverse (RTL)
  • 2013 „Heldt“ – Regie:  Philipp Osthus (ZDF)
  • 2013 „Die Bergretter“ – Regie:  Dirk Pientka (ZDF)
  • 2013 „7 Tage ohne“ – Regie:  Olaf Kreinsen (ARD)
  • 2013 „Traumschiff-Perth“ – Regie:  Stefan Bartmann (ZDF)
  • 2012 „Turbo & Tacho“ – Regie:  Heinz Dietz (RTL)
  • 2012 „Der Lehrer“ – Regie:  diverse (RTL)
  • 2012 „IK1-Touristen in Gefahr“ – Regie:  Jan Martin Scharf (RTL)
  • 2012 „Der Lehrer“ – Regie:  diverse (RTL)
  • 2010-2011 „Lena-Liebe meines Lebens“ – Titelrolle, Regie:  diverse (ZDF)

Fotos

Schauspielagentur