JULIA STINSHOFF

JULIA STINSHOFF

Pressetext

Ende 1974 wird die Tochter einer Lehrerin und eines Ministerialrates in Bonn geboren – und lernt nur zwei Jahre später in den USA eine neue Welt kennen, da ihr Vater bis 1981 dort im diplomatischen Dienst tätig ist. Schon als Kind mag sie es, sich zu bewegen und auszudrücken, beginnt mit vier Jahren Ballett zu tanzen und mit sechs Jahren das Dressur- und Springreiten.

Im Alter von 17 Jahren unterrichtet Julia Stinshoff nicht nur neben der Schule Aerobic, sondern sie entdeckt auch ihre Liebe fürs Theater. Für diese Leidenschaft wird sie von ihrem Umfeld zunächst belächelt, und aufgrund ihrer fehlenden schulischen Leistungen im Fach Latein wird sie sogar von der Theater AG abgelehnt, obwohl sie dafür extra das Gymnasium gewechselt hat. Aber auch so geht Julia ihren Weg, lässt sich von Absagen nicht unterkriegen und steht einfach heimlich neben der Schule auf den Brettern, die ihr die Welt bedeuten. Ihre erste Premiere feiert sie am „Jungen Theater Bonn“ in der Rolle der Kassandra in Jean Giradous „Kein Krieg in Troja“ – ihre bis dahin ahnungslose Familie lädt sie dazu ein. Nun ist für alle unmissverständlich klar, wohin die berufliche Reise gehen soll.

Nach dem Abitur 1995 studiert Julia Stinshoff zunächst Anglistik, Philosophie und Vergleichenden Religionswissenschaften, bevor sie ab 1997 eine Musicalausbildung an der „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg beginnt, die sie 1999 abschließt. In dieser Zeit erhält sie erste Engagements als Model in der Werbung und auf Modenschauen sowie in Game Shows wie „Das Goldene Ei“ (Sat.1).

Nach einem kurzen Reinschnuppern in ein Psychologiestudium in Bremen, nimmt Julias Stinshoffs Schauspielkarriere ab 2001 so richtig Fahrt auf: Sie bekommt ihre erste Hauptrolle als Kommissarin in der RTL-Erfolgsserie „Alarm für Cobra 11 – Einsatz für Team 2“. Es folgen weitere Rollen in RTL-Event-Movies wie „Crazy Race“ oder „Megalodon – Haialarm auf Mallorca“ und einer eigenen Serie, „Krista“. Auch für Sat.1 steht Julia vor der Kamera, u.a. in mit diversen Auszeichnungen prämierten Comedy-Formaten wie „Ladykracher“ und „Liebeslieben“ und wurde in den letzten Jahren einem breiten Publikum mit der erfolgreichen ZDF-Reihe „Dora Heldt“ bekannt, in der sie die Titelrolle spielte.

In den sich anschließenden Jahren, die Julia Stinshoff an verschiedenen Lebensmittelpunkten wie Köln, Hamburg und Berlin verbringt, stehen diverse Bühnenauftritte auf dem Programm, u.a. mit Roger Willemsen.

2013 wird Julia Mutter von Zwillingen; im Nachgang sagt sie zunächst diverse Projekte ab, um sich ganz der Familie zu widmen. Zwischen 2017 und 2019 absolviert sie das berufsbegleitende Studium „Kunstanaloges Coaching“ an der „Medical School“ in Hamburg, wo sie seit 2012 wieder lebt und steht   nach ihrer Mutterpause seit diesem Jahr wieder vermehrt und für größere Projekte vor der Kamera.

Im Fernsehen sieht man die Schauspielerin bis heute regelmäßig, u.a. in Rollen für “Soko Köln“, „Dr. Klein“, „Danni Lowinski“, „Die Rosenheim Cops“, „Um Himmels willen“, „Das Traumschiff“, „Bettys Diagnose“ u.v.a. Von 2012 bis 2019 ist sie außerdem in der „Sesamstraße“ des NDR zu sehen.

Julia Stinshoff engagiert sich neben dem Beruf in Charity-Projekten, u.a. als Ambassador für die Organisation „War Child“, die Kunstworkshops für kriegsversehrte Kinder anbietet. Herausforderungen nimmt die Schauspielerin bis heute unerschrocken und sportlich – ganz nach einem ihrer Lebensmottos: „Du musst Dein Ändern leben“.

 

 

Kino (Auszug)

  • 2006 VOLLIDIOT – Regie: Tobi Baumann (Kino)

TV (Auszug)

  • 2020 „SOKO Stuttgart Regie: Rainer Matsutani (ZDF)
  • 2020 „Das Traumschiff-Kapstadt Regie: Helmuth Metzger (ZDF)
  • 2019 „SOKO München-Nackte Wahrheit Regie: Michel Guillaume (ZDF)
  • 2019 „Gipfelstürmer Regie: Jakob Schäuffelen (ZDF)
  • 2012-2019 Sesamstraße Regie: diverse (KiKa/NDR)
  • 2018 „Gefangen Fernsehfilm, Regie: Thomas Stiller (ARD)
  • 2017 „Großstadtrevier-Nach eigenem Gesetz Regie: Nina Wolfrum (ARD)
  • 2017 „Bettys Diagnose Regie: Jurij Neumann (ZDF)
  • 2016-17 „Dr. Klein durchgehende NR, Regie: Rainer Matsutani, Käthe Niemeyer (ZDF)
  • 2016 „Um Himmels Willen-Altes Geheimnis Regie: Andi Niessner (ARD)
  • 2016 „Die Rosenheimcops-Schwaigers Schweigen Regie: Werner Siebert (ZDF)
  • 2016 „Krauses Glück Fernsehfilm, Regie: Bernd Böhlich (ARD)
  • 2015 „SOKO Köln-Verstummt Regie: Andreas Wecker (ZDF)
  • 2013 „Küstenwache-Clever darf nicht sterben Regie: Zbynek Cerven (ZDF)
  • 2013 „Unzertrennlich Regie: Mark von Seydlitz (ZDF)
  • 2012 „Ausgeliebt Regie: Mark von Seydlitz (ZDF)
  • 2012 „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt Regie: Mark von Seydlitz (ZDF)
  • 2012 „SOKO Wismar-Goldrausch Regie: Sascha Thiel (ZDF)
  • 2008-2011 „Vier Frauen und ein Todesfall durchgängig, Regie: diverse (ORF)
  • 2008 + 2010 „Danni Lowinski Regie: diverse (Sat.1)
  • 2010 „Liebe mit Hindernissen Fernsehfilm, Regie: Martin Gies (ARD)
  • 2010 „Schatzsucher Fernsehfilm, Regie: Sigi Rothemund (ZDF)
  • 2009 „Urlaub mit Papa Fernsehfilm, Regie: Mark von Seydlitz (ZDF)
  • 2008 „Lutter Regie: Thorsten Wacker (ZDF)
  • 2007 „Der Fürst und das Mädchen Fernsehfilm, Regie: Andreas Dorst (ZDF)
  • 2006 „Nicht ohne meine Schwiegereltern Fernsehfilm, Regie: Martin Gies (ZDF)
  • 2005 „Die Pro7 Märchenstunde – Rotkäppchen Regie: Thommy Krappweis (Pro7)
  • 2004 „Die Patriarchin Regie: Carlo Rola (ZDF)
  • 2003 „Megadolon – Haialarm auf Mallorca Regie: Jorgo Papavassiliou (RTL)
  • 2001-02 „Alarm für Cobra 11 durchgängig, Regie: diverse (RTL)
  • 2002-2003 „Ladykracher durchgehend, Regie: diverse (Sat.1)

Theater (Auszug)

  • 2015 DAS LÄCHELN DER FRAUEN
    Regie: Karin Boyd / bundesweit

 

Fotos

Schauspielagentur