KERSTIN LANDSMANN

KERSTIN LANDSMANN

Pressetext

„… also ich wurde im Mai gerade 18 und zwei Wochen später sollte ich mich bei „Verbotene Liebe“ melden. Ich dachte es sei so `ne Tagesrolle, kannte die Serie gar nicht, die war ja gerade erst zwei Monate auf Sendung, also rief ich montags dort an. Es hieß das Casting sei vorbei. Puh, Glück gehabt, dachte ich mir. Aber meine Stimme würde der Casterin gefallen, sagte sie und ich solle doch mal kommen. Ich: Na gut, wann denn? Sie: Jetzt sofort! Ich: Nee, ich kann frühestens Freitag! … ich blieb insgesamt 6 Jahre.“

Als einziges Kind einer waschechten Düsseldorferin und eines Österreichers aus dem wunderschönen Kärnten wird Kerstin Landsmann im Mai 1977 in Düsseldorf-Benrath geboren.

Ihre Kindheit verbringt die Deutsch-Österreicherin in beiden Ländern und entdeckt schon früh ihre Leidenschaft fürs Verkaufen. „Darüber habe bei meinen Eltern alles gelernt. Wahrscheinlich gehe ich deshalb auch heute ab und zu selbst auf dem Trödelmarkt verkaufen, weil wir eine Kaufmannsfamilie sind und ich eigentlich auch immer gerne einen eigenen Laden gehabt hätte…. das meine ich wirklich ernst… allerdings war mir schon schnell klar, dass ich die Metzgerei meiner Eltern niemals übernehmen werde. Was ich alles auf dem Schlachthof und den Mastbetrieben gesehen, erlebt, gehört und gerochen habe, war sehr einschneidend. Dieses ganze Leid und Elend konnte ich nie mehr ausblenden und verdrängen und deshalb war Fleisch essen schon immer nicht meins. Vor ca. 30 Jahren habe ich es dann ganz gelassen.“

„Es sind eh nur Muster, Gewohnheiten und Verdrängung.“, sagt Kerstin als überzeugte Veganerin. „Im Wald ein Netz zu spannen, ein Wildschwein zu fangen und dieses im Dorfteich zu ertränken und dann zu grillen klingt für die meisten absurd. Im Dorfteich einen Fisch zu fangen, an Land zu holen und in einem Eimer ersticken zu lassen und dann zu grillen ist für die meisten Idylle pur. Ich muss sagen, dass ich heute abwechslungsreicher und besser esse als jemals zuvor. Meine Blutwerte sind alle top und seit ich vegan bin, fühle ich mich tatsächlich fitter und muss mich morgens nicht mehr so aus dem Bett quälen.“

Zurück zum Schauspiel:

Bereits nach einem Jahr bei „Verbotene Liebe“ (ARD) hat Kerstin Landsmann das Glück in Sönke Wortmanns Remake von „Charlys Tante“ (1996) mitspielen zu dürfen.

„Das war natürlich großartig. Ich stand gerade am Set im Studio von „Verbotene Liebe“ und die Sekretärin kam angerannt, ich solle sofort mein Demo-Band zur Constantin Film schicken. Demo??? Nie gehört…und trotz einiger hastig zusammengeschnittener Szenen haben Sönke und Bernd Eichinger mich tatsächlich trotzdem besetzt…“ berichtet Kerstin lachend. „Das war wahrscheinlich das schlechteste Demo-Band ever…“

2001 verlässt Kerstin Landsmann in der Rolle der Katharina „Kati“ von Sterneck die „Verbotene Liebe“ und beginnt im Jahr 2002 bei der „Soko Köln“ als Kriminalkommissarin Vanessa Haas. Auf die Frage: warum so lang die Soko? Kommt die sympathische Antwort: „Weil ich dort eine schöne Rolle habe!“

Bis heute ist Kerstin Landsmann, soweit es die Dreharbeiten zur „Soko Köln“ zulassen immer wieder in verschiedenen Film- & TV-Produktionen zu sehen. Genannt seien hier nur einige, wie „Halt durch Paul“ (Regie D. Schuch, ZDF, 2003), „Sex und mehr“ (Regie P. Gersina, PRO7, 2004), „Alarm für Cobra 11“ (S. Thiel, RTL, 2008), „Inga Lindström“ (Regie G. Krää, ZDF, 2009), „Der letzte Bulle“ (Regie F. Froschmayer, SAT.1, 2012), „Cecilia Ahern – Ein Moment fürs Leben“ (Regie J. Ries, ZDF, 2016) und „Heldt – Der Putzteufel“ (Regie H. Dietz, ZDF, 2016).

Sonstiges:

„Ich bin relativ sportlich. Habe als Kind geturnt und dann mit ca. 8 Jahren zum Tennis gewechselt. Mein „größter Erfolg“ war es, dass ich bei den Clubmeisterschaften bei den Mädchen nur für das Finale antreten musste und dafür bei den Jungen mitspielen durfte.“ Mit 12/13 habe ich leider mit dem Tennis aufgehört und erst vor ein paar Jahren wieder angefangen. Dann liebe ich Wakeboarding und Wassersport mit allem was dazu gehört… ist einfach ein toller Lifestyle. Als Kind bin ich Skifahren gewesen und mit 20 Jahren aufs Snowboard umgestiegen. Ansonsten mache ich eigentlich jede Sportart gerne oder probiere sie aus. Sogar Golfen war ich eine Zeit lang. Auch habe ich fast 14 Jahre zusätzlich als Stuntfrau/Stuntkoordinatorin gearbeitet… und ich bin eine leidenschaftliche Autofahrerin. Ach und Inneneinrichtung liebe ich und es wäre ein ebenso toller Beruf für mich. Ich freue mich immer, wenn ich andere beraten darf.“

Kino (Auszug)

  • 2014 DAS MAß DES LEIDS – Regie: Lars Henning Schröder (Kino)
  •  2004 AGNES UND SEINE BRÜDER – Regie: Oskar Röhler (Kino)

TV (Auszug)

  • 2002-18 „SOKO KÖLN“ – durchg. HR Vanessa Haas, Regie: diverse (ZDF)
  • 2016 „Heldt-Der Putzteufel“ – Regie: Heinz Dietz (ZDF)
  • 2016 „SOKO Köln-Die Zeit heilt keine Wunden – Regie: Michael Schneider (ZDF)
  • 2016 „Cecilia Ahern-Ein Moment fürs Leben“ – Regie: Jophi Ries (ZDF)
  • 2012 „Der letzte Bulle“ – Regie: Florian Froschmayer (Sat.1)
  • 2009 „Inga Lindström-Das Erbe von Granlunda“ – Regie: Gunter Krää (ZDF)
  • 2008 „Alarm für Cobra 11“ – Regie: Sascha Thiel (RTL)
  • 2005 „Mein Vater und ich – Regie: Rolf Silber (ZDF)
  • 2004 „Die Rosenheim-Cops-Nur die Kuh war Zeuge“ – Regie: Stefan Klisch (ZDF)
  • 2004 „Sex und mehr – Regie: Peter Gersina (Pro7)
  • 2003 „Halt durch Paul“ – Regie: Dietmar Schuch (ZDF)
  • 1996 „Charleys Tante“ – Regie: Sönke Wortmann (Sat.1)
  • 1995-2001 „Verbotene Liebe“ – durchg. HR, Katie von Sterneck, Regie: diverse (ARD)

Fotos

Schauspielagentur