SARAH BAUERETT

Pressetext

Als Sarah mit 11 Jahren als singende und tanzende Currywurst, umrahmt von einem Pommes-Ballett, bei einer Schulaufführung ihre ersten traumatischen Bühnenerfahrungen sammelt, will sie im Nachgang auf gar keinen Fall Schauspielerin werden. Bis sich das deutlich ändern wird, gehen noch einige Jahre ins Land.

Geboren wird die Schauspielerin 1984 in Aachen, wächst aber in Bonn auf und entdeckt schon im Alter von fünf Jahren die jecke Nachbarstadt Köln, um sich als Funkemariechen auszutoben – bei dieser karnevalverrückten Familie hat sie auch keine Wahl. Eine Leidenschaft für Musik begleitet sie früh, sie beginnt im Alter von 9 Jahren mit dem Saxophonspielen, singt & spielt in verschiedenen Big Bands. Nach einem Boxenstopp in einer Musical-Schule, in der sie neben professionellem Gesang auch Ballett lernt, macht es irgendwann Peng, und der Urknall für ihren späteren Berufsweg zündet: Sarah absolviert zwischen 2004 und 2008 ein Schauspielstudium an der renommierten „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main“. Fortan werden die Bretter, die die Welt bedeuten, ihre große Liebe, bis vor einigen Jahren auch der Film sie entdeckt – und andersherum. Seitdem lebt sie, wie sie selbst sagt, „in einer offenen und glücklichen Beziehung mit Film und Theater“. Sarah Bauerett ist in den ersten Jahren ihrer Bühnenkarriere u.a. am Schauspiel Frankfurt in „Hexenjagd“ (Regie: Martin Nimtz) zu sehen, in „Faust II“ unter der Regie von Laurant Chetouane am Nationaltheater Weimar, außerdem als Sally Bowles in „Cabaret“ an der Württembergischen Landesbühne Esslingen (Regie: Manuela Sobeyrand), als Emilia Galotti, wieder an der Württembergischen Landesbühne Esslingen (Regie: Marie Bues), oder als Prinzessin Natalie in „Prinz von Homburg“ (Regie: Alexander Riemenschneider) am Staatstheater Oldenburg sowie dort auch als Ophelia im „Hamlet“ (Regie: Jan Christoph Gockel) oder als Marie in „Woyzeck “(Regie: K. D. Schmidt).

Im Rahmen ihres Festengagements am Staatstheater Oldenburg trifft die Schauspielerin den Autor und Regisseur Jan Neumann, mit dem sie mehrere Stücke entwickelt, und den Regisseur Tom Lutz, der sie künstlerisch sehr beeinflusst und mit dem im Nachgang mehrere Projekte in Berlin folgen (Deutsches Theater). Die Stadt wird schließlich zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt, und das ist bis heute so geblieben. Später spielt Sarah unter der Regie von Tina Engel am Renaissance Theater in ihrer neuen Wahlheimat im Stück „Nein zum Geld“. Das Jahr 2015 wird schließlich ein entscheidendes für die weitere Karriere, denn Sarah Bauerett steht zum ersten Mal vor einer Filmkamera: in Svens Regeners „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ unter der Regie von Arne Feldhusen.

Der Film und seine Art des Humors treffen Sarahs künstlerischen Geschmack, und er kommt ihrer Liebe zur Improvisation entgegen. Dieses Gesamtpaket findet sie auch bei Regisseur Dietrich Brüggemann, mit dem sie u.a. den „Tatort-Das ist unser Haus“ (2018) und den Kinofilm „Nö“ (2021) realisiert.
Beim Kino bleibt es aber nicht, auch das Fernsehen wird zur selben Zeit auf Sarah Bauerett aufmerksam, und bis heute war sie schon für mehr als vierzig TV-Produktionen tätig. Dazu zählen „Charité 2“ (ARD), der „Kroatien-Krimi“ (durchgehende NR, ARD/Degeto), „Tribes of Europa“ (Netflix), die gehypte ZDFneo-Serie „Deadlines“ (Hauptrolle) oder „Schneller als die Angst“ (Hauptcast, ARD/Degeto), um nur einige wenige zu nennen.

Der Herbst 2021 hat Sarah Bauerett außerdem gleich drei sehr spannende Kinoprojekte zu bieten: Sie steht nicht nur für den Film DAS LEHRERZIMMER unter der Regie von İlker Çatak vor der Kamera sowie für die Romanverfilmung WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO, WIE ES NIE WAR? (Regie: Sonja Heiss), sondern auch neben der zweifachen Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett für TÁR (Regie: Todd Field).  Mit einem großen Hollywoodstar zusammenzuarbeiten ist nicht schlecht für jemanden, der seine Karriere wider Willen als singende Currywurst gestartet hat. Man darf also weiterhin gespannt sein, in welchen Produktionen Sarah Bauerett ihr Publikum noch begeistern wird.

Kino (Auszug)

  • 2021 DAS LEHRERZIMMER – Regie: Ilker Çatak
  • 2021 WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO, WIE ES NIE WAR – Regie: Sonja Heiss
  • 2021 TÁR – Regie: Todd Field
  • 2019 WUNDERSCHÖN – Regie: Karoline Herfurth
  • 2018 – Regie: Dietrich Brüggemann
  • 2017 BRECHTS DREIGROSCHENFILM – Regie: Joachim Lang
  • 2016 MAGICAL MYSTERY oder: DIE RÜCKKEHR DES KARL SCHMIDT – Regie: Arne Feldhusen
  • 2014 DIE ABSCHAFFUNG – Regie: Sebastian Herrmann
  • 2008 13 SEMESTER – Regie: Frieder Wittich

TV (Auszug)

  • 2021 „Mordach Regie: Roland Suso Richter (ARD/Degeto)
  • 2021 „Der Kroatien Krimi – Vor Mitternacht“ durchg., Regie: Michael Kreindl (ARD/Degeto)
  • 2021 „Der Kroatien Krimi – Der Knochenmann durchg., Regie: Michael Kreindl (ARD/Degeto)
  • 2020 „Die Heiland Regie: Jan Bauer (ARD)
  • 2020 „Deadlines HR, Regie: Barbara Ott & Arabella Bartsch (NDFneo)
  • 2020 „Der Kroatien Krimi – Jagd auf einen TotenRegie: Michael Kreindl (ARD/Degeto)
  • 2020 „Schneller als die Angstdurchg., Regie: Florian Baxmeyer (ARD)
  • 2020 „Racko – Ein Hund für alle Fälle durchg., Regie: Uli Möller (KiKa)
  • 2020 „WaPo Berlin – Goldmädchen Regie: Oren Schmuckler (ARD)
  • 2020 „Inga Lindström – Das gestohlene Herz Regie: Stefanie Sycholt (ZDF)
  • 2020 „Liebe.Jetzt! Regie: Tom Lass (ZDFneo)
  • 2020 „Tatort – Das ist unser Haus Regie: Dietrich Brüggemann (ARD/SWR)
  • 2019 „Der Zürich Krimi – Borchert und der Mord im Taxi Regie: R. S. Richter (ARD/Degeto)
  • 2019 „Tribes of Europa Regie: Philip Koch (Netflix)
  • 2019 „Racko – Ein Hund für alle Fälle durchg., Regie: Uli Möller (KiKa)
  • 2019 „Der Alte – Alles im Fluss Christoph Ischinger (ZDF)
  • 2019 „Der Kroatien Krimi – Tränenhochzeit durchg., Regie: Michael Kreindl (ARD/Degeto)
  • 2019 „Der Kroatien Krimi – Tote Mädchen durchg., Regie: Michael Kreindl (ARD/Degeto)
  • 2019 „Ein starkes Team – Abgetaucht Roland Suso Richter (ZDF)
  • 2018 „Morden im Norden – Vollgas Christoph Eichhorn (ARD)
  • 2018 „Der Bulle und das Biest – Das Chamäleon Hanno Oderdissen (Sat.1)
  • 2018 „Letzte Spur Berlin – Sternenherz Sabine Derflinger (ZDF)
  • 2018 „Ein Hund für alle Fälle – Höhere Mathematik Uli Möller (KiKa)
  • 2018 „Der Kroatien Krimi – Der Mädchenmörder von Krac Regie: M. Kreindl (ARD/Degeto)
  • 2018 „SOKO Potsdam – Saubere Geschäfte Stefan Bühling (ZDF)
  • 2018 „Stralsund – Waffenbrüder Kaspar Heidelbach (ZDF)
  • 2018 „Charité 2 Anno Saul (ARD)
  • 2018 „Lifelines – Koma Kai Meyer-Ricks (RTL)

Fotos

Schauspielagentur